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	<title>Latinotopia, das Latino Portal in Deutschland</title>
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	<description>Kultur und Veranstaltungsportal der Latino - Gemeinde in Deutschland</description>
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		<title>LATEINAMERIKA WOCHE 2012</title>
		<link>http://www.latinotopia.de/aktuelles/lateinamerika-woche-2012/</link>
		<comments>http://www.latinotopia.de/aktuelles/lateinamerika-woche-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 08:24:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willibasco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem breitgefächerten Veranstaltungsreigen werden Kultur und Politik, Ökonomie und neue soziale und kulturelle Bewegungen Lateinamerikas beleuchtet. Dazu gibt es Konzerte und Lesungen]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lateinamerikawoche.de" target="_blank">www.lateinamerikawoche.de</a></p>
<p><span>in Nürnberg</span><br />
<img src="http://www.lateinamerikawoche.de/elements/spacer.gif" alt="" width="8" height="27" /><br />
vom <span>21.01.2012</span><br />
bis <span><span>29.01.2012</span></span></p>
<p><span><span>I</span></span>n einem  breitgefächerten Veranstaltungsreigen werden Kultur und Politik,  Ökonomie und neue soziale und kulturelle Bewegungen Lateinamerikas  beleuchtet. Dazu gibt es Konzerte und Lesungen,  Informationsveranstaltungen über die Lage der Menschenrechte und der  sozial-politischen Situation in einzelnen Ländern. Durch alle Themen  hindurch ziehen sich die kritische Auseinandersetzung mit der  ökonomischen Globalisierung und der sozialen Gegenwehr bzw.  emanzipatorische Bewegungen– nicht nur in den Ländern des Südens –  sondern auch die Strategien und Vernetzung lokaler Basisinitiativen bei  uns.</p>
<p>35. Lateinamerikawoche<br />
21.01. &#8211; 29.01.2012</p>
<p>Sa., 21.1., 20 Uhr<br />
Theater EigenArten: Malinche &#8211; ein Herrenabend<br />
Ein Stück in deutscher und spanischer Sprache<br />
Eintritt: 12 € / 8 € (erm.) / 5 € (Nbg.-Pass)</p>
<p>Das zweisprachige Theaterprojekt beleuchtet die Geschichte der Eroberung Mexikos mit dem Fokus auf ihre vielleicht bemerkenswerteste Randfigur neu. Malinches Biografie macht sie zur mehrsprachigen Vermittlerin zwischen den Kulturen: Von einem aztekischen Stamm wird sie an Mayas übergeben und von diesen wiederum Cortés geschenkt. Sie wird als Vorreiterin der Globalisierung gefeiert, aber auch als Volksverräterin gehasst, die es den Spaniern erst möglich gemacht hat, Mexiko zu erobern. Der Begriff „Malinche“ wird noch heute in Mittelamerika als Schimpfwort verwendet. Die Überschreibung der historischen Figur Malinche durch den männlichen Blick der Geschichtsschreiber und das Motiv der Frau als Verräterin und Inbegriff der Urschande stehen im Zentrum des Abends. Um Malinches Rolle als Übersetzerin erfahrbar zu machen, spielt Fake[to]Pretend mit deutsch-spanischer Zweisprachigkeit und vielfältigen Übersetzungsverfahren. Bild- und Schriftprojektionen interagieren mit den Schauspielerkörpern und erzeugen Überschreibungen und Übertragungen zwischen Sprache, Projektionen und Körperlichkeit. Der essayistische Ansatz der Produktion erlaubt es, auf der Bühne die Symbolfigur Malinche im ständigen Perspektivwechsel in all ihrer Widersprüchlichkeit aufscheinen zu lassen. Ein Projekt von Fake[to]Pretend: Daphne Ebner, Benno Heisel und Simone Niehoff, www.faketopretend.de<br />
Ab 18 Uhr: Eröffnung der Lateinamerikawoche mit lateinamerikanischem Spezialitätenbüfett</p>
<p>So., 22.1., 11 Uhr<br />
Sonntagsmatinée: Die verwandelte Frau -<br />
Lesung von Teresa Ruiz Rosas<br />
Eintritt: 5 € / 3 € erm.<br />
(Frühstück nicht im Eintritt enthalten)</p>
<p>Die bereits mehrfach preisgekrönte, peruanische Autorin Teresa Ruiz Rosas schreibt in ihrem neuesten Roman über ein bedrückendes Kapitel der jüngsten Geschichte ihres Heimatlandes. Am Beispiel ihrer Hauptfigur stellt Teresa Ruiz Rosas das Leben in Peru zu Zeiten des Präsidenten Alberto Fujimori und des Guerillakrieges des Sendero Luminoso (&#8220;Leuchtender Pfad&#8221;) in den letzten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts dar. Die Ereignisse, die sie in ihrem Roman schildert, beruhen nicht auf konkreten Fakten. Doch die Unmenschlichkeit, die Gräueltaten und Schrecken sind keineswegs aus der Luft gegriffen. Die Autorin schreibt in einem nüchternen Stil; scheinbar rein sachlich lässt sie die Romanfiguren erzählen, was sie erfahren oder erlebt haben.<br />
Teresa Ruiz Rosas wurde in Arequipa (Peru) geboren. Seit 2001 ist sie Lehrbeauftragte für spanische Literatur und Sprache an der Universität Köln, freiberufliche Übersetzerin, Journalistin und Autorin. Sie erhielt verschiedene Auszeichnungen.<br />
Bereits ab 10.30 Uhr: Frühstücksbüfett der Nicaragua-Vereine Fürth und Nürnberg.</p>
<p>&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;&#8212;</p>
<p>So., 22.1., 18 Uhr<br />
Leben braucht Land! -<br />
Ökumenischer Lateinamerika-Gottesdienst für Jung und Alt<br />
Die Landfrage ist nach wie vor eine zentrale Frage für das Überleben bzw. Wohlergehen der Mehrheit der Menschen in Lateinamerika. Heute wird vor allem von indigener Seite die Rückbesinnung auf Land als Gemeinschaftsgut und auf die Pachamama als Mutter Erde eingefordert. Im Lichte des Evangeliums wollen wir im Gottesdienst im gewohnt lateinamerikanischen Stil darüber nachdenken, was „Land“ und die damit verbundenen Fragen auch in Hinsicht auf unseren Lebens- und Wirtschaftsstil bedeuten. Im Anschluss an den Gottesdienst lädt ein kleiner Imbiss zum gemütlichen Austausch und Beisammensein ein. In diesem Jahr laden wir auch ganz besonders Kinder ab 5 Jahren und Jugendliche zum Gottesdienst mit ein. Für sie gibt es ein eigenes Angebot.<br />
Die musikalische Gestaltung übernimmt wieder der Chor der Grupo Católico de Habla Hispana „Nuestra Señora de Guadalupe“.<br />
Durch den Gottesdienst führen die Pfarrerinnen Gisela Voltz (Mission EineWelt), Kerstin Voges (ESG Nürnberg), Klaus Väthröder SJ (Jesuitenmission) und William Bastidas (kath. Theologe).</p>
<p>Mo., 23.1., 18 Uhr<br />
Zukunftsfähigkeit von Kuba –<br />
Merkmale und aktuelle Herausforderungen<br />
Vortrag von Edgar Göll</p>
<p>In den herrschenden Medien wird über Kuba meist mit negativen und verzerrenden Klischees gearbeitet. Dadurch werden Alternativen zum derzeitigen Zerstörungskurs der neoliberalen Realität ausgeblendet. Doch zahlreiche Politikansätze in Kuba sind in Bezug auf Nachhaltigkeit und Zukunftsfähigkeit vorbildlich. Daher werden im Vortrag einige Beispiele der weitgehend unbekannten und teilweise überraschenden Erfolge und innovativen progressiven Ansätze Kubas vorgestellt und diskutiert. Schwerpunkte sind dabei Ökologie, Soziales, Ökonomie, Kultur, Internationale Solidarität, etc. Angesprochen wird auch die Komplizierung der Situation durch die derzeit diskutierten und die ansatzweise in Umsetzung befindlichen Maßnahmen zur Modernisierung des Sozialismus in Kuba nach dem jüngsten Parteitag der PCC. Dies ist besonders spannend, weil zwei Jahrzehnte nach dem „Erdgipfel“ von 1992 in Rio de Janeiro dort eine UN-Konferenz stattfinden wird, wo eine Bestandsaufnahme bisheriger Praxis für Nachhaltigkeit und deren globale Perspektiven erörtert werden sollen<br />
Edgar Göll (Berlin) ist seit 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Institut für Zukunftsstudien und Technologiebewertung (IZT) Berlin. Er ist Gründungsmitglied des Vereins „Berlin 21“, war Sachverständiger der Enquetekommissionen des Abgeordnetenhauses Berlin zu nachhaltiger Entwicklung und lokaler Agenda 21 und ist Mitglied am deutschen runden Tisch der UN-Dekade &#8220;Bildung für nachhaltige Entwicklung&#8221;.</p>
<p>Mo., 23.1., 20 Uhr<br />
Von Mexiko bis Griechenland -<br />
Schuldenkrisen in Lateinamerika und Europa<br />
Vortrag von Jürgen Kaiser<br />
über Hintergründe und mögliche Auswege</p>
<p>Vor 30 Jahren begann im Oktober 1982 mit der Zahlungseinstellung Mexikos das, was man bis heute die &#8220;Schuldenkrise der Dritten Welt&#8221; nennt. Zwei Jahrzehnte lang versuchten viele Regierungen der betroffenen Länder Lateinamerikas, Asiens und Afrikas einen nicht mehr tragfähigen Schuldendienst aufrecht zu erhalten. Für die Ärmsten hatten die dramatischen sozialen Einschnitte, Privatisierungen und Liberalisierungen von Außenhandel und Kapitalmärkten tödliche Folgen.<br />
Warum hat es seither zwar einzelne weit reichende Schuldenerlasse gegeben, aber keine nachhaltige Lösung? Worin unterscheidet sich die europäische Staatsschuldenkrise in Griechenland, Irland, Portugal von der &#8220;klassischen&#8221; Schuldenkrise &#8211; und worin sind sich beide (erschreckend) ähnlich? Welche Auswege gibt es?<br />
Jürgen Kaiser ist Koordinator des bundesweiten Entschuldungsbündnisses erlassjahr.de, das sich seit den neunziger Jahren für eine faire Entschuldung der Länder des Südens einsetzt. Neben der Arbeit bei erlassjahr.de war er 2005 Berater des Entwicklungsprogramms der Vereinten Nationen UNDP und 2007/2008 Mitglied der Kommission für ein Schulden-Audit der ecuadorianischen Regierung.</p>
<p>Di., 24.1., 18 Uhr<br />
Mit Rechten bestückt und dennoch bedroht -<br />
Indígenas im Zeitalter der Globalisierung<br />
Vortrag von Volker von Bremen</p>
<p>Abgesandte indigener Völker nehmen heute aktiv an internationalen Konferenzen teil. Ihre Rechte sind in internationalen Erklärungen und Vereinbarungen wie auch in Verfassungen lateinamerikanischer Staaten verbrieft. Gleichzeitig werden sie an der Ausübung ihrer Rechte gehindert, ihrer Lebensgrundlagen beraubt, von ihren Territorien vertrieben und der Verelendung preisgegeben. Manches können wir dank internationaler Vernetzung durch moderne Kommunikationsmittel fast zeitgleich mit verfolgen und zu Hilfe und Unterstützung Betroffener aufrufen. Vieles bleibt jedoch über lange Zeit im Verborgenen, ungehört und unverstanden oder verschwindet schnell wieder im unendlichen Hunger des Nachrichtenkonsums. Paraguay hat heute, nach 60-jähriger Alleinherrschaft einer Partei, die auch zur Zeit der Strössner-Diktatur staatstragend war, eine Regierung, die sich den Bauern und Indígenas gegenüber besonders verpflichtet fühlt. Mit welchen Herausforderungen Indígenas gegenwärtig zu kämpfen haben, soll anhand konkreter Erfahrungen aus der Beratung und Zusammenarbeit mit ihnen veranschaulicht werden.<br />
Volker von Bremen (München) ist Ethnologe und Fachberater für die Zusammenarbeit mit indigenen Völkern. Außerdem arbeitet er für „Brot für die Welt“ und „Misereor“.</p>
<p>Di., 24.1., 20 Uhr<br />
Venezuela &#8211; Zwischenbilanz<br />
eines Transformationsprozesses<br />
Vortrag von Malte Daniljuk</p>
<p>Im Oktober 2012 werden in Venezuela wieder Präsidentschaftswahlen stattfinden. Aktuellen Umfragen zufolge kann sich Präsident Hugo Chávez auch nach 12 Jahren im Amt noch einer hohen Beliebtheit erfreuen, obwohl er die politische Landschaft im Land stark polarisiert hat. In der Veranstaltung diskutiert Malte Daniljuk die Wirtschafts- und Sozialpolitik in Venezuela und geht der Frage nach, wie sich die Möglichkeiten zur demokratischen Beteiligung für die Bevölkerung in den vergangenen Jahren entwickelt haben. Wie kann eine vorläufige Bilanz für ein politisches Projekt aussehen, das sich nicht weniger als einen &#8220;Sozialismus des 21. Jahrhunderts&#8221; zum Ziel gesetzt hat?<br />
Malte Daniljuk ist Referent für internationale Politik und soziale Bewegungen in der Rosa-Luxemburg-Stiftung.</p>
<p>Mi., 25.1., 18 Uhr<br />
Bufet Latinoamericano mit DJ ALVARO aus Ecuador</p>
<p>DJ Alvaro ist seit vielen Jahren durch Viva Havanna und als DJ im Parkcafé bekannt. Er legt Salsa, Merengue, Bachata und vieles mehr auf. Dazu gibt es wie immer ein lateinamerikanisches Spezialitätenbüfett von Familia Latina e.V.</p>
<p>Mi., 25.1., 20 Uhr<br />
Wird diesmal alles anders? – Bolivien und das Lithium<br />
Vortrag von Gert Eisenbürger</p>
<p>Lithium gilt als ein zentraler Rohstoff der Zukunft. Es ist ein Grundbestandteil der neuen Generation von Akkus in Handys, Laptops, elektrischen Fahrrädern und Autos. Nach derzeitigem Kenntnisstand verfügt Bolivien über die größten Lithiumvorkommen weltweit. In der Vergangenheit hat sein Rohstoffreichtum Bolivien wenig Vorteile gebracht. Seine Silber- und Zinnvorkommen unterstützten den industriellen Aufstieg Europas und der USA, Bolivien blieb dagegen bitterarm. Doch beim Lithium soll nun alles anders werden. Die von Evo Morales geführte Linksregierung möchte den wertvollen Rohstoff nicht an ausländische Konzerne verschleudern, sondern selbst fördern und zumindest teilweise im eigenen Land verarbeiten. Doch politische Postulate sind das eine, Realpolitik das andere. Inhalt des Abends werden Boliviens Ressourcen, die Politik seiner linken Regierung und der schwierige Abschied vom Rohstoffexportmodell in Lateinamerika sein.<br />
Gert Eisenbürger ist unter anderem Redakteur der ila (Informationsstelle Lateinamerika), einer in Bonn erscheinenden Monatszeitschrift zu Politik, Wirtschaft und Kultur Lateinamerikas.</p>
<p>Do., 26.1., 18 Uhr<br />
Nach dem Putsch in Honduras: Resistencia, Repression und die &#8220;Rettung des Neoliberalismus&#8221;<br />
Vortrag von Andrés Schmidt</p>
<p>Seit dem Putsch im Juni 2009 gibt es in dem mittelamerikanischen Land Honduras eine sehr breite und vielfältige Demokratiebewegung, Viele verschiedene Interessensgruppen bündeln ihre Kräfte in der Frente Nacional de Resistencia Popular (FNRP). Das aktuelle Regime hat mit dem Versprechen einer &#8220;nationalen Versöhnung&#8221; nach dem Putsch die Unterstützung der Regierungen der EU und Nordamerikas gewonnen. In Honduras steht die Regierung aber nach wie vor für die Straflosigkeit politischer Morde, die Interessen der reichsten Familien und die Wiedereinführung des neoliberalen Wirtschaftsmodells. Der Referent berichtet in einem Bildvortrag von mehreren Besuchen bei der Demokratiebewegung in Honduras.</p>
<p>Andrés Schmidt, war zuletzt im September 2011 in Honduras und arbeitet im Ökumenischen Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V. in München.</p>
<p>Do., 26.1., 20 Uhr<br />
Brasilien: Neue Großmacht &#8211; alte Probleme?<br />
Vortrag von Thomas Fatheuer</p>
<p>Brasilien hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Aufschwung erfahren. Fast zehn Jahre kontinuierliches Wirtschaftswachstum und eine erfolgreiche Armutsbekämpfung unter dem Präsident Lula da Silva haben das Land zu einem der wichtigsten aufstrebenden Staaten der Welt gemacht. Dennoch steht seine Nachfolgerin, Dilma Rousseff, vor großen Herausforderungen. Denn teilweise beruhen die Erfolge Brasiliens auf der rücksichtslosen Ausbeutung natürlicher Ressourcen. Kein Wunder, dass soziale Bewegungen und NGOs zunehmend das Entwicklungsmodell des Landes kritisieren.<br />
Thomas Fatheuer hat in Münster Sozialwissenschaften und klassische Philologie studiert. Von 1992 bis 2010 lebte er in Brasilien und leitete zuletzt das Büro der Heinrich Böll Stiftung in Rio de Janeiro. Er ist Mitglied des Vorstandes des Netzwerkes der Brasiliengruppen – KoBra.</p>
<p>Fr., 27.1., 18 Uhr<br />
Städtepartnerschaft Nürnberg – San Carlos<br />
Nicaragua: Soziale Arbeit und Solidarität – Erfahrungsberichte von Reisenden</p>
<p>Wie erleben junge Menschen aus Nürnberg die Städtepartnerschaft Nürnberg-San Carlos?<br />
Diese Frage beantworten junge Nürnberger, die an dem Jugendaustausch im Sommer 2011 teilgenommen haben und erzählen uns ihre persönlichen Eindrücke:<br />
vom Leben im Armenviertel ohne fließend Wasser, von den Tieren des Dschungels, vom Salsatanzen und vom Brunnenbauen in einem neuen Wohnbezirk, von vielen gemeinsamen Aktionen mit den Einheimischen und dem Leben in einer tropischen Kleinstadt, sowie neuen Erkenntnisse in Sachen Weltwirtschaft.<br />
Die Begeisterung der Reisenden lässt dennoch Platz zum Hinterfragen der eigenen Situation im globalen Zusammenhang.<br />
Ein zweiter Erfahrungsbericht einer jungen Frau nimmt uns mit in die Arbeit von ARETE, einem Projekt für Frauen zum Schutz vor familiärer Gewalt, dass auch präventiv arbeitet.</p>
<p>Fr., 27.1., 20 Uhr<br />
Mehr Tote als im Bürgerkrieg &#8211; Gewalt in Mittelamerika<br />
Vortrag von Heidrun Zinecker</p>
<p>Fast zwei Jahrzehnte nach dem Ende des Zentralamerikakonflikts stehen drei Länder der Region – El Salvador, Honduras und Guatemala – an der Spitze der lateinamerikanischen und weltweiten Gewaltstatistik. In El Salvador und Guatemala ist die Homizidrate, die sich inzwischen vornehmlich aus Gewaltkriminalität ableitet, heute sogar höher als im Bürgerkrieg. Gleichzeitig können mit Costa Rica und Nicaragua zwei Länder der Region auf eine erstaunlich niedrige Homizidrate verweisen.<br />
Im Vortrag geht es darum, welche Formen diese Gewalt annimmt, welche Ursachen es für die hohen und niedrigen Gewaltintensitäten in der Region gibt und was hinsichtlich der Einhegungsmöglichkeit von Gewalt von den gewaltarmen Ländern Costa Rica und Nicaragua gelernt werden kann.<br />
Heidrun Zinecker ist Inhaberin des Lehrstuhls Internationale Beziehungen am Institut für Politikwissenschaft der Universität Leipzig.</p>
<p>Sa., 28.1., 21 Uhr<br />
Chianti Protokoll &#8211; Extended latin groove<br />
Abschlusskonzert<br />
Eintritt: 9 € / 7 € (erm.) / 5 € (Nbg.-Pass)</p>
<p>Die zehnköpfige Band Chianti Protokoll wurde in München gegründet. Die Musiker/-innen aus Deutschland, Kolumbien, Ecuador und Österreich beeindrucken mit ihrem modernen Latin Sound. Chianti Protokoll schöpft sowohl aus der afrokubanischen und afrokaribischen Tradition, als auch aus Elementen von Funk, Jazz und Hip Hop. Der Gruppe gelingt es, einen eigenen Sound zwischen Salsa, Latin Jazz, Timba und Funk zu kreieren, ohne dabei jemals beliebig zu klingen. Es entsteht ein urbaner Sound der fernab von typischen Salsa-Klischees Leidenschaft vermittelt, äußerst tanzbar ist und Hingabe und Spielfreude erlebbar macht.<br />
Die überwiegend eigenen Kompositionen werden ergänzt durch ausgewählte Nummern der Salsa Dura Tradition New Yorks, die sehr authentisch dargebracht werden und dennoch unverwechselbar nach Chianti Protokoll klingen.</p>
<p>So., 29.1., 14.30 bis 17 Uhr<br />
Fiesta latina – Karneval für alle<br />
Interkulturelles Familienfest</p>
<p>Unter dem Motto „Karneval für alle“ feiern Groß und Klein ein buntes Fest mit tollem Programm.  Es wird gespielt und getanzt und wer möchte, kann sich fantasievolle Masken schminken lassen. MissionEineWelt ist mit interessanten und kurzweiligen Mitmachaktionen  und die Stadtteilbibliothek mit einem spannenenden Bilderbuchkino vertreten. Passend zum Thema &#8220;Karneval&#8221; gibt es im Atelier verschiedene Kreativangebote. Besondere Höhepunkte sind auch dieses Jahr wieder das mexikanische Puppentheater von &#8220;Rositas Puppenbühne&#8221; und die bunten, bonbongefüllten Piñatas, die von den Kindern „zerschlagen“ werden können.<br />
Abgerundet wird der Nachmittag mit lateinamerikanischen Leckereien von Familia Latina e.V..<br />
Der Eintritt ist frei und farbenfrohe Verkleidung ist erwünscht! !Vengan disfrazadas!<br />
Veranstalter: Familia Latina e.V. und Villa Leon</p>
<p>Di., 10.1. bis 5.2.,<br />
„Land ist Leben“ – Ausstellung</p>
<p>Land meint in vielen Kulturkreisen mehr als nur Grundstück, Acker, Weidefläche oder Wald. Land ist mehr als Produktionsfaktor oder Wirtschaftsgut, es dient als Überlebensgrundlage und gibt uns die notwendige Nahrung. Land bedeutet Identität und Heimat. Es ist der Ort der Ahnen und der nachfolgenden Generationen. Land ist Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Land ist Leben.<br />
In der Ausstellung werden die verschiedenen Aspekte der „Land“-Thematik kurz und eindrücklich in den Zusammenhang mit Heimat, Klimawandel, Welternährung, Land-Grabbing, Landnutzungskonflikten (Agrotreibstoffe, Futtermittel, Fleischkonsum), Fluchtursachen, Biodiversität sowie Landwirtschaft und Agrarpolitik gestellt. Zu jedem Themenbereich gibt es eine Mitmach- Station, an der die angesprochenen Fragestellungen in kreativer Weise vertieft und erlebbar werden. Konkrete Handlungsvorschläge regen die Besucher/-innen zum Nachdenken und alternativen Handeln an. Öffnungszeiten, Di bis Fr: 10 bis 22 Uhr; Sa, So: 17 bis 22 Uhr.<br />
Gerne bieten wir für Ihre Schulklasse oder Gruppe einen Workshop zum Thema „Land“ an.<br />
Kontakt: Mission EineWelt, Gisela Voltz, Tel.: 0911-36672-0, gisela.voltz@mission-einewelt.de</p>
<p>Di., 10.1. bis 5.2.<br />
Gegen die Unsichtbarkeit -<br />
Fotoausstellung zum Widerstand in Honduras</p>
<p>Die Fotoausstellung „Gegen die Unsichtbarkeit“ zeigt die Gesichter der Widerstandsbewegung in Honduras. Sie zeigt, dass obwohl die internationale Gemeinschaft den Putsch in Honduras schon vergessen hat und die neue Regierung als demokratisch gewählte anerkennt, das Land noch nicht zur Ruhe gekommen ist. Menschenrechtsverletzungen und Repression gegen politische Aktivist/-innen sind immer noch an der Tagesordnung. Die Ausstellung thematisiert auch die Rolle der Europäischen Union und deutscher Institutionen bei der Normalisierung der Post-Putsch-Situation in Honduras.</p>
<p>Die Ausstellung ist ein Projekt einer Gruppe von Aktivist/innen und freien Journalist/-innen, die im Dezember 2010 im Rahmen einer Delegationsreise in Honduras waren. Etwa die Hälfte der Fotos stammt von honduranischen Künstler/-innen im Widerstand.</p>
<p>Öffnungszeiten, Di bis Fr: 10 bis 22 Uhr; Sa, So: 17 bis 22 Uhr.</p>
<p>Die diesjährigen Projekte der Lateinamerikawoche</p>
<p>Jedes Jahr rufen wir vor unseren Veranstaltungen, deren Besuch bis auf die gesondert ausgewiesenen Konzerte und die Lesung wie immer kostenlos ist, zu Spenden auf. Damit unterstützen wir folgende Projekte, die wir mit unserer Spende zum Weitermachen ermutigen wollen:</p>
<p>* Die Zeitschrift ila der Informationsstelle Lateinamerika kämpft immer noch um ihren Erhalt in den gegenläufigen Trends unserer Zeit. Ihre Informationsarbeit ist sehr wertvoll und wichtig für die Bewegung im deutschsprachigen Raum.</p>
<p>* Die honduranischen Bauernorganisationen in Bajo Aguan, die massive Menschenrechtsverletzungen erleiden müssen.</p>
<p>* Radio Z-International sendet seit inzwischen 23 Jahren mit unzähligen ehrenamtlichen Redakteur/-innen in 14 Redaktionen bei dem nicht-kommerziellen Sender in Nürnberg auf 95,8 MHz und gibt Menschen unterschiedlicher Herkunft eine Stimme.<br />
Ausführlichere Informationen: www.lateinamerikawoche.de</p>
<p>Wir trauern um Josef Moe Hierlmeier, der am 17. Juni 2011 im Alter von 52 Jahren an einer Herzattacke gestorben ist. Wir haben in ihm eine der tragenden Säulen der Lateinamerikawoche verloren. Seine humorvolle Art fehlt uns und es tröstet uns nur das Wissen, dass er ein erfülltes, aktives und nie langweiliges Leben gelebt und viele Menschen geprägt hat. Gerechtigkeit war seine Vision, basisdemokratisch sein Handeln, die Philosophie seine Leidenschaft. Er hinterlässt eine große Lücke.</p>
<p>Die Lateinamerikawoche wird gefördert aus Mitteln der Evang.-Luth. Kirche in Bayern (über Mission EineWelt) und des Kurt-Eisner-Vereins – Rosa-Luxemburg-Stiftung Bayern.</p>
<p>Die Veranstaltungen sind im Programmheft und unter www.lateinamerikawoche.de ausführlich beschrieben.<br />
Wenn nicht explizit anders aufgeführt, ist der Eintritt frei. Vorverkauf (mit VGN-Ticket) u.a. in der Kulturinformation (Tel. 231-4000) und in Villa Leon.<br />
Alle Veranstaltungen der Woche im Bürgerzentrum Villa Leon,<br />
Schlachthofstraße / Philipp-Koerber-Weg 1, Nürnberg (U-Bahn-Haltestelle Rothenburger Straße, U2/U3)</p>
<p>Kontaktadresse:<br />
Trägerkreis Lateinamerikawoche, c/o Manfred Beck, Bürgerzentrum Villa Leon, Philipp-Koerber-Weg 1, 90493 Nürnberg, 0911/231 &#8211; 7408 (Fax &#8211; 7404)</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Internationaler Nürnberger Menschenrechtspreis 2011 geht nach Kolumbien: Preisträger ist der Journalist Hollman Morris</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 09:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willibasco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Quelle: Nürnberger Menschenrechtszentrum
Die Preisverleihung findet am 25. September 2011 im  Nürnberger Opernhaus statt. Der Internationale Nürnberger  Menschenrechtspreis wird seit 1995 im zweijährigen Turnus durch die  Stadt Nürnberg verliehen. Neben Hollman Morris zählen unter anderem  Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der bayrische  Ministerpräsident Horst Seehofer und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly  zu den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle:<a href="http://www.menschenrechte.org" target="_blank"> Nürnberger Menschenrechtszentrum</a></p>
<p>Die Preisverleihung findet am 25. September 2011 im  Nürnberger Opernhaus statt. Der Internationale Nürnberger  Menschenrechtspreis wird seit 1995 im zweijährigen Turnus durch die  Stadt Nürnberg verliehen. Neben Hollman Morris zählen unter anderem  Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, der bayrische  Ministerpräsident Horst Seehofer und Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly  zu den Gästen der Preisverleihung.</p>
<h2>Hollman Morris – leidenschaftlicher Journalist im Gegenverkehr</h2>
<p>Das breite träge Band des Atrato durchzieht den pazifischen Urwald  Kolumbiens bis der Fluss schließlich in die Karibik mündet. Er ist die  einzige Verkehrsader des ganzen Gebiets, und Ende der neunziger Jahre  hatten die paramilitärischen Banden sie durch illegale Kontrollposten  gesperrt, die Armee schaute zu. Da entschloss sich der Bischof der  Region, zu handeln. Er charterte ein uraltes Holzschiff, das „100 Jahren  Einsamkeit“ entsprungen schien, lud Vertreter aller am Fluss gelegenen  Gemeinden, dazu ein paar internationale Beobachter und auch die Medien  ein, dann legte das Schiff mit den Priestern der Diözese und einer  Kapelle an Bord ab zu seiner mehrere Tage und Nächte dauernden Fahrt  über den gewaltigen Strom.</p>
<p>Medienvertreter waren keine da, mit einer Ausnahme: der junge  Fernsehreporter Hollman Morris hatte ein kleines Motorboot gechartert,  mit dem er das große langsame Schiff umkreiste, Filmaufnahmen machte,  gelegentlich auch an Bord kam und auf alle Fälle am Abend zur Stelle  war, wenn das Schiff an einem der Flussdörfer anlegte, wo die  abgeriegelten Einwohner mit großem Jubel die Blockadebrecher erwarteten.  Dass das Schiff seine Mission schließlich ohne größere Zwischenfälle  beenden konnte, war ohne Zweifel auch der Präsenz dieses einen Reporters  zu danken, selbst wenn seine Berichte nur Randnotizen im Sender waren.</p>
<p>Wenig später war auch dieses Fenster in die triste Realität großer  Teile des ländlichen Kolumbiens geschlossen. Hollman Morris‘ Reportagen  wurden im offiziösen privaten Fernsehen nicht mehr gesendet. Der damals  30-jährige Hollman, der schon fast zehn Jahre im Radio und Fernsehen  gearbeitet hatte, wich auf die Zeitung aus. Nicht auf irgendeine,  sondern er ging zum „Espectador“, Kolumbiens zweitgrößter Tageszeitung,  dem einzigen der großen Blätter, das damals eine kritische Haltung  einnahm. Dort gründete Morris eine eigene Redaktionsabteilung „Frieden  und Menschenrechte“. Guillermo Cano, der Direktor des Espectador und Nachfahre von Fidel Cano, der die Zeitung 1887 gegründet hatte,  wurde 1986 ermordet, drei Jahre später zerstörte ein Bombenanschlag das  gesamte Redaktionsgebäude in Bogotá. Guillermo Cano ist für Hollman  Morris eines seiner großen Vorbilder, ebenso wie German Castro Caicedo  und Gabriel García Márquez, der in den fünfziger Jahren auch für El Espectador gearbeitet hatte.</p>
<p>2001 musste El Espectador schließen. Der politische Druck  trieb das Blatt in die Pleite (erst 2008 erschien es wieder), und  Hollman Morris in sein erstes Exil. Ein Jahr lang arbeitete Morris nun  als Radioreporter in Spanien, dann kehrte er zurück nach Kolumbien. Nach  längerer Vorbereitung wagte er 2003 etwas Unerhörtes: er gründete sein  eigenes Fernsehprogramm. Der Name sagte ohne Umschweife worum es geht.  „Contravía“, „Gegen den Strom“ sollte ein alternatives Medium gegen die  am Kommerz orientierten und weitgehend zum Spielball der mächtigen  politischen Gruppen gewordenen großen Fernsehsender sein. Über die  praktischen, vor allem auch ökonomischen Schwierigkeiten und die  politischen Widerstände, auf die ein solches Unternehmen stoßen würde,  machten sich Morris und seine engagierten MitstreiterInnen keine  Illusionen. Etliche Male musste das halbstündige Programm, das einmal  die Woche erscheinen sollte, den Kanal wechseln, und mehrfach musste es  aus Mangel an Mitteln vorübergehend aus dem Äther verschwinden, so  zuletzt im April 2011. Um ein alternatives Fernsehprogramm zu machen, so  lernte Morris, muss man mindestens so viel Zeit ins Fundraising wie in  die journalistische Arbeit stecken.</p>
<p>Dabei war Contravía für das von politischer Gewalt in vieler Gestalt  gezeichnete Kolumbien ein unentbehrliches Medium. Nur die Kamera von  Contravía ist auf die entlegenen Regionen des Landes gerichtet, wo der  größte Teil der Morde, Entführungen und Vertreibungen stattfanden, die  Kolumbien seit vielen Jahren prägen und die daher für die meisten Medien  keine Nachricht mehr sind. Contravía wurde zu einem Scheinwerfer, der  die dunklen Ecken der kolumbianischen Realität ausleuchtete. Und was  Contravía da ans Licht brachte, war den Verantwortlichen für diese  Zustände und denjenigen, die davon profitierten, naturgemäß unangenehm.  Während Hollman Morris und Contravía zahlreiche Preise für herausragende  journalistische Arbeit erhielten, häuften sich auch die offenen und  subtilen Drohungen gegen ihre Arbeit wieder. Der Geheimdienst DAS, der  direkt dem Präsidenten unterstellt ist, begann eine systematische  Kampagne, um kritische Journalisten auszuschalten.</p>
<p>Dabei war fast jedes Mittel recht. 2009 fand ein Staatsanwalt interne  Anweisungen des DAS zur Ausschaltung missliebiger Journalisten und  Menschenrechtsverteidiger. Darin fanden sich detaillierte  Vorgehensweisen zur Diffamierung und Terrorisierung verschiedener  Personen. Wie man eine Todesdrohung möglichst effektiv gestaltet (z.B.  gegen die Familienangehörigen), wurde darin ebenso beschrieben wie  Sabotageakte gegen unliebsame Richter oder Techniken der Rufschädigung.  Für Hollman Morris wurde u.a. vorgeschlagen, ein falsches Videoband zu  produzieren, in dem er als Gehilfe der Guerilla erscheint, falsche  Presseerklärungen zu verbreiten und über Regierungskontakte zu  versuchen, seine Visa für Auslandsreisen zu widerrufen.</p>
<p>Gleichzeitig war der Geheimdienst DAS aber mit dem Personenschutz für  Hollman Morris und seine Familie beauftragt, eine Maßnahme, zu der die  kolumbianische Regierung von der Interamerikanischen  Menschenrechtskommission verpflichtet worden war. Als Morris von der  Verschwörung des DAS gegen ihn erfuhr, musste er feststellen, dass  dieser „Schutz“ zugleich der systematischen Bespitzelung seiner Arbeit  und seiner Kontakte diente. Die Todesdrohungen ließen nicht nach, ja sie  wurden direkter und bezogen auch Frau und Kinder ein. Zugleich  bezeichnete der damalige Präsident Uribe Hollman Morris mehrfach  öffentlich als Gehilfen des Terrorismus. So entschloss sich die Familie,  die Gelegenheit des hoch angesehenen Stipendiums als Nieman Fellow an  der Harvard University anzunehmen. Dort konnte sich die Familie von dem  jahrelangen Psychoterror in Kolumbien erholen, und der Journalist  Hollman nutzte die Gelegenheit zu intensiver fachlicher Fortbildung.  Nach dem Ende der Fellowship in Harvard hat er einen Forschungsauftrag  am National Endowment for Democracy in Washington übernommen.</p>
<p>Sein Engagement für die Menschenrechte und die Pressefreiheit, sein  Bemühen, den Blick auf die vom Fortschritt Ausgeschlossenen und die  Opfer gewaltsamer politischer Unterdrückung zu richten, hat Hollman  Morris darüber keineswegs aufgegeben. Auch von seinem vorübergehenden  Refugium in den USA ist er täglich mit den in Kolumbien arbeitenden  KollegInnen verbunden, um einer anderen Sicht auf die Probleme seines  Landes, einer „Contravía“ zum publizistischen Mainstream Raum zu  schaffen.</p>
<p>Im Rahmen der Verleihung des Internationalen Nürnberger  Menshenrechtspreises am 25. September an Hollman Morris ,finden jeweils  in der Woche davor und danach weitere interessante Veranstaltungen wie  eine Podiumsdiskussion zu Kolumbien, die Nürnberger Friedenstafel, eine  internationale Konferenz zum Thema Presse- und Meinungsfreiheit und das  Internationale Filmfestival der Menschenrechte in Nürnberg statt.</p>
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		<title>Fiesta Peruana</title>
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		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 10:20:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willibasco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Festejemos las Fiestas Patrias Peruanas con su mundialmente reconocida comida;
con música típica en la vos de la cantante peruana Patty Gamero y el grupo Peruanísimo;
con sus danzas y hermosos trajes por el grupo de folklore Peruano &#8220;Multicolor&#8221;;
con concurso de niños en trajes típicos peruanos;
con sus peruanos de nacimiento y de corazón y así como todos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Festejemos las Fiestas Patrias Peruanas con su mundialmente reconocida comida;<br />
con música típica en la vos de la cantante peruana Patty Gamero y el grupo Peruanísimo;<br />
con sus danzas y hermosos trajes por el grupo de folklore Peruano &#8220;Multicolor&#8221;;<br />
con concurso de niños en trajes típicos peruanos;<br />
con sus peruanos de nacimiento y de corazón y así como todos aquellos<br />
amantes de la cultura, la comida, la música y las danzas peruanas de Nürnberg y alrededores.</p>
<p>Perfecta oportunidad para un encuentro de peruanos, abrasarse y celebrar,<br />
como tambien fomentar la unión y buena imagen de los peruanos que radicamos en Alemania.</p>
<p>Opcional: Paticipación de niños con trajes típicos peruanos y adultos de rojo y blanco<br />
ó T-Shirt con motivos peruanos.</p>
<p>Te esperamos!!</p>
<p>Programa</p>
<p>Comida y bebidas típicas peruanas<br />
Música peruana en vivo: Patty Gamero y Peruanisimo<br />
Grupo de Folklor Peruano: &#8220;Multicolor&#8221;<br />
Niños: Concurso de Trajes Típicos</p>
<p>Domingo 31 de Julio 2011<br />
Desde 12.00 &#8211; 20.00 horas<br />
Entrada: 8.- €</p>
<p>Lugar: Misión Católica de Lengua Española<br />
Friesenstraße 17, 90441 Nürnberg<br />
Info: 0173/1648381</p>
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		<title>OTRAMÉRICA</title>
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		<pubDate>Mon, 02 May 2011 08:26:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Willibasco</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Nace un nuevo medio alterno sobre América Latina y El Caribe
Otramérica es un nuevo medio de comunicación digital innovador en su género ya que se concentra en el análisis de Latinoamérica y el Caribe, y todo su contenido gira entorno a los países de la región y la mirada global sobre éstos, y de éstos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Nace un nuevo medio alterno sobre América Latina y El Caribe</h2>
<p><strong>Otramérica</strong> es un nuevo medio de comunicación digital innovador en su género ya que se concentra en el análisis de Latinoamérica y el Caribe, y todo su contenido gira entorno a los países de la región y la mirada global sobre éstos, y de éstos sobre el resto del mundo. Los contenidos, además, tienen un enfoque de Derechos Humanos y tratan de encontrar siempre la “otra mirada” y las “otras voces”, las excluida del discurso convencional.</p>
<p><strong>Otramérica</strong> es una iniciativa sin ánimo de lucro de la organización no gubernamental <a href="http://www.hrev.org" target="_blank">Human Rights Everywhere</a> (HREV) y de un grupo de periodistas independientes aliados con organizaciones sociales de diversos puntos de Latinoamérica. Por ello, Otramérica es un medio alternativo, plural y progresista donde toda la América múltiple tiene cabida.</p>
<p>Desde el nombre del medio, se sienta la base de una mirada diferente a América Latina, libre de los prejuicios tradicionales que imponen la mirada eurocéntrica o el discurso dominante de los vecinos del norte.</p>
<p><strong>Otramérica</strong> cuenta con una diseño atractivo, una navegación ágil y unos contenidos diversos y el portal permite la generación de contenidos por parte de los usuarios a través de su módulo de periodismo ciudadano. El proyecto ha sido desarrollado en los últimos meses por un equipo interdisciplinar en el que han participado Paco Gómez Nadal y Pilar Chato (HREV, Contenidos y arquitectura), Rodrigo Fino y Paula Ripoll (García Media Latinoamérica, Diseño Gráfico) y Carlos Reyes LePaliscot (Desarrollo y funcionalidad).</p>
<p>Desde el 28 de abril, Otramérica está en la red en su primera fase de prueba, con actualización diaria de contenidos y completamente funcional. En la segunda fase, a partir de agosto, Otramérica iniciará su proyecto de rutas por la región que, en su primera versión, incluirá ocho países de Suramérica.</p>
<p>Link: <a href="http://www.otramerica.com" target="_self">http://www.otramerica.com</a></p>
<p>Contacto directo:<a href="mailto:info@otramerica.com"> info@otramerica.com</a></p>
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		<title>YAQU PACHA: Hilfe für Tier und Mensch in Südamerika!</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 20:27:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artículos]]></category>

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		<description><![CDATA[Südamerika ist die Heimat zahlreicher Tierarten, von denen viele stark bedroht sind. Für die in Nürnberg ansässige Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. ein Grund vor Ort aktiv zu werden. Seit 1992 unterstützt YAQU PACHA Projekte, die dem Schutz bedrohter Tierarten, vor allem wasserlebender Säugetierarten (u.a. Wale, Delphine, Otter, Robben und Seekühe), und deren Lebensraum dienen. Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.yaqupacha.org/projekte/deadline.html" target="_blank"><img src="http://www.latinotopia.de/wp-content/uploads/2011/03/yaquPacha.jpg" alt="YaquPacha" width="180" height="540" hspace="5" align="left" longdesc="http://www.latinotopia.de/wp-content/uploads/2011/03/yaquPacha.jpg"></a>Südamerika ist die Heimat zahlreicher Tierarten, von denen viele stark bedroht sind. Für die in Nürnberg ansässige Artenschutzgesellschaft YAQU PACHA e.V. ein Grund vor Ort aktiv zu werden. Seit 1992 unterstützt YAQU PACHA Projekte, die dem Schutz bedrohter Tierarten, vor allem wasserlebender Säugetierarten (u.a. Wale, Delphine, Otter, Robben und Seekühe), und deren Lebensraum dienen. Der Name YAQU PACHA bedeutet &#8220;Wasserwelt&#8221; und entstammt der indianischen Sprache Quechua. Durch Kernprojekte in Brasilien, Argentinien, Peru, Uruguay und Chile leistet YAQU PACHA in Kooperation mit internationalen und lokalen Partnern einen wichtigen Beitrag für den Artenschutz. YAQU PACHA fördert Forschungsprojekte, die wertvolle Erkenntnisse für die Wissenschaft liefern. Denn nur wenn wir Tiere kennen, werden wir sie auch schützen. Den Menschen in Südamerika verdeutlicht YAQU PACHA u.a. durch umweltpädagogische Projekte in Schulen und Gemeinden, wie wichtig es ist die Natur zu erhalten.</p>
<h3>YAQU PACHA UNTERSTÜTZT. INFORMIERT. WIRKT.</h3>
<h3><a href="http://www.yaqupacha.org/" target="_blank">www.yaqupacha.org</a></h3>
]]></content:encoded>
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		<title>Con Texto &#8211; Bilder zur Literatur</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Nürnberg &#124; Ausstellung &#124;  Galeria Arauco
02.04.2011 bis 09.07.2011
Künstler
Rudolf Sittner (Deutschland) 
Wer gern und viel liest und wer gern und viele Bilder macht, der kommt  irgendwann dazu, Bilder zu diesen Texten zu machen. Wichtig an der  Literatur ist für mich der Raum für Phantasien, der Raum zum Finden von  Bildern. Nicht Illustrationen im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nürnberg | Ausstellung |  <a href="http://www.arauco.de" target="_blank">Galeria Arauco</a></p>
<p>02.04.2011 bis 09.07.2011</p>
<p><strong>Künstler</strong><br />
<a href="http://www.arauco.de/index.asp?e1=20_detail&amp;e2=30&amp;kuenstler_id=40" target="_blank">Rudolf Sittner (Deutschland) </a></p>
<p>Wer gern und viel liest und wer gern und viele Bilder macht, der kommt  irgendwann dazu, Bilder zu diesen Texten zu machen. Wichtig an der  Literatur ist für mich der Raum für Phantasien, der Raum zum Finden von  Bildern. Nicht Illustrationen im klassischen Sinne, sondern  gleichermaßen Subtexte, eigene Sichtweisen sind das Ziel. Die aus der  Gebrauchsgrafik kommende Verschmelzung von Schrift und Bild ist ein  weiteres. Und: Der Betrachter soll Spielraum finden für eigene  Gedanken.- Bei den großen Autoren Lateinamerikas finde ich meine  Inspiration, allen voran der unerschöpfliche Pablo Neruda, Verkörperung  der ebenso unversöhnlichen wie faszinierenden Kontraste dieses Landes.  Dazu kommen sehr persönliche Beziehungen nach Chile  &#8211; und natürlich  Reisen.<br />
Wer sich einer Kultur öffnet, dem ist sie nicht mehr fremd.<br />
<em>Rudolf Sittner</em></p>
<p>Así  sea la poesía que buscamos, gastada como por un ácido por los deberes  de la mano, penetrada por el sudor y el humo, oliente a orina y a  azucena salpicada por las diversas profesiones que se ejercen dentro y  fuera de la ley.<br />
<em>Pablo Neruda</em></p>
<p>So soll die Dichtung  aussehen, die wir suchen: verwüstet von der Mühe der Hände wie von einer  Säure, vom Schweiß und vom Rauch durchdrungen, eine Dichtung, die nach  Urin und nach weißen Lilien riecht, eine Dichtung, in der eine jede  Verrichtung des Menschen, erlaubt oder verboten, ihre Spuren  hinterlassen hat.<br />
<em>Deutsch von Hans Magnus Enzensberger</em></p>
<p><strong>Vernissage: Samstag, 02.04.2011, Beginn ist um 16:00 Uhr</strong></p>
<p>Die Ausstellung kann besucht werden an der Vernissage bis 19:00 Uhr, ansonsten zu den u. g. Öffnungszeiten.</p>
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		<title>Spanischkurs für Kinder</title>
		<link>http://www.latinotopia.de/aktuelles/spanischkurs-fur-kinder/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 11:10:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

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		<description><![CDATA[Nürnberg: Kurse für deutschsprachige Kinder im Alter von 7 – 10 Jahren ohne Vorkenntnisse. Muttersprachliche Lehrerinnen, die die Sprache altersgerecht und ohne Leistungsdruck vermitteln. Die Kinder lernen kulturelle Traditionen, wie Lebensgewohnheiten, Feste und Speisen spanischsprachiger Länder kennen. 50% Geschwisterrabatt
* Kurse für deutschsprachige Kinder im Alter von 7 – 10 Jahren ohne Vorkenntnisse
* Muttersprachliche Lehrerinnen, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nürnberg:</strong> Kurse für deutschsprachige Kinder im Alter von 7 – 10 Jahren ohne Vorkenntnisse. Muttersprachliche Lehrerinnen, die die Sprache altersgerecht und ohne Leistungsdruck vermitteln. Die Kinder lernen kulturelle Traditionen, wie Lebensgewohnheiten, Feste und Speisen spanischsprachiger Länder kennen. 50% Geschwisterrabatt</p>
<p>* Kurse für deutschsprachige Kinder im Alter von 7 – 10 Jahren ohne Vorkenntnisse<br />
* Muttersprachliche Lehrerinnen, die die Sprache altersgerecht und ohne Leistungsdruck vermitteln.<br />
* Die Kinder lernen kulturelle Traditionen, wie Lebensgewohnheiten, Feste und Speisen spanischsprachiger Länder kennen.<br />
* 50% Geschwisterrabatt<br />
* Gratis Schnupperstunde</p>
<p>Grundkurs</p>
<p>Dieser Kurs richtet sich an Kinder ab 7 Jahren, die bereits auf Deutsch lesen und schreiben können.</p>
<p>Ort:</p>
<p>Der Unterricht findet im DEGRIN e.V. Begegnung und Bildung in Vielfalt e.V. Gostenhofer Hauptstr. 50 (RG). 90443 Nürnberg. <a href="http://www.degrin.de/" target="_blank">www.degrin.de</a></p>
<p>Las clases se dictan en DEGRIN e.V. Begegnung und Bildung in Vielfalt e.V. Gostenhofer Hauptstr. 50 (RG). 90443 Nürnberg. <a href="http://www.degrin.de/" target="_blank">www.degrin.de</a></p>
<p>Dauer : 8 x 2 Unterrichtseinheiten (90 min)</p>
<p>Mehr Infos <a href="http://www.acdhh.de/?p=157" target="_blank">www.acdhh.de</a></p>
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		<title>Neue Doku über unkontaktierte Indianer: Gillian Anderson übernimmt Sprecherrolle</title>
		<link>http://www.latinotopia.de/articulos/neue-doku-uber-unkontaktierte-indianer-gillian-anderson-ubernimmt-sprecherrolle/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Feb 2011 10:47:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[A fondo]]></category>
		<category><![CDATA[Artículos]]></category>

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		<description><![CDATA[4. Februar 2011
Survival International hat eine neue Kampagne für den Schutz der letzten unkontaktierten indigenen Völker dieser Welt mit einer neuen Kurzdoku gestartet. Filmstar Gillian Anderson hat die Sprecherrolle für den Film übernommen.
Sehen Sie den neuen Film, gesprochen von Gillian Anderson:

Der Film zeigt eine Gemeinde unkontaktierter Indianer in der Grenzregion von Brasilien und Peru in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>4. Februar 2011</p>
<p><a href="http://www.survivalinternational.de/" target="_blank">Survival International</a> hat eine neue Kampagne für den Schutz der letzten unkontaktierten indigenen Völker dieser Welt mit einer neuen Kurzdoku gestartet. Filmstar Gillian Anderson hat die Sprecherrolle für den Film übernommen.</p>
<p>Sehen Sie den neuen Film, gesprochen von Gillian Anderson:</p>
<p><object id="tribalchannel-player" style="width: 550px; height: 445px;" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="445" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="opaque" /><param name="flashvars" value="config=http://assets.uncontactedtribes.org/films/358/config.xml" /><param name="name" value="tribalchannel-player" /><param name="src" value="http://assets.survivalinternational.org/flash/syndicated-player.swf" /><param name="bgcolor" value="FFFFFF" /><embed id="tribalchannel-player" style="width: 550px; height: 445px;" type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="445" src="http://assets.survivalinternational.org/flash/syndicated-player.swf" bgcolor="FFFFFF" name="tribalchannel-player" flashvars="config=http://assets.uncontactedtribes.org/films/358/config.xml" wmode="opaque"></embed></object></p>
<p>Der Film zeigt eine Gemeinde unkontaktierter Indianer in der Grenzregion von Brasilien und Peru in erstaunlichem Detail.</p>
<p>„Was in diesem phantastischen Filmmaterial sehr stark herüberkommt ist wie gesund und selbstsicher diese Menschen aussehen. Ich hoffe, dass man sie in Ruhe lässt – das kann aber nur passieren wenn die Holzfäller gestoppt werden,“ sagte Gillian Anderson.</p>
<p>Das Filmmaterial wurde von der BBC, in Zusammenarbeit mit der brasilianischen Regierung, für die neue BBC Dokumentarserie Human Planet aufgenommen. Die Episode lief am 3. Februar auf BBC 1. Die brasilianische Regierung hat Survival die Genehmigung erteilt, das Material für seine Kampagne zum Schutz der unkontaktierten Indigenen zu nutzen. Neue Bilder der unkontaktierten Gemeinde wurden Anfang dieser Woche weltweit veröffentlicht.</p>
<p>Internationale Berichterstattung dieser Situation hat Perus Behörden dazu bewegt zu handeln. In einer Erklärung hat die Regierung von Peru angekündigt, mit Brasiliens Regierungsabteilung für indigene Angelegenheiten (FUNAI) zusammenzuarbeiten um die betroffene Region effektiver zu schützen.</p>
<p>Das Überleben der unkontaktierten Indigenen ist durch einen Ansturm illegaler Holzfäller im peruanischen Amazonasgebiet bedroht. Brasilianische Behörden befürchten, dass die Holzfäller isolierte Völker aus Peru über die Grenze nach Brasilien treiben, wo beide Gruppen in Konflikt geraten könnten.</p>
<p>Stephen Corry, Direktor von Survival sagte heute: „Die Zukunft unkontaktierter indigener Völker ist stark gefährdet und sollte die Sorge der gesamten Weltöffentlichkeit sein. Mit der Unterstützung von Gillian Anderson können wir weitere Aufmerksamkeit für diese Situation erlangen um so die Jahrhunderte der Zerstörung endlich aufzuhalten.“</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Alberto Manjarrés &amp; Band</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Jan 2011 16:50:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artículos]]></category>

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		<description><![CDATA[El músico colombiano Alberto Manjarrés &#38; Band han lanzado al mercado su primer CD. Allí presenta 13 temas musicales, entre los cuales están &#8220;El angel de la música&#8221;; &#8220;El desfile&#8221;, que le da el nombre al albúm; &#8220;Noche de Cristal&#8221; y otros.
Más información en las siguientes páginas de Internet:
www.albertomanjarresband.com
www.myspace.com/albertomanjarresband
Para más información sobre Alberto Manjarrés &#38; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>El músico colombiano Alberto Manjarrés &amp; Band han lanzado al mercado su primer CD. Allí presenta 13 temas musicales, entre los cuales están &#8220;El angel de la música&#8221;; &#8220;El desfile&#8221;, que le da el nombre al albúm; &#8220;Noche de Cristal&#8221; y otros.</p>
<p>Más información en las siguientes páginas de Internet:</p>
<p><a href="http://www.albertomanjarresband.com/AM%26B/Home.html" target="_blank">www.albertomanjarresband.com</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/albertomanjarresband" target="_blank">www.myspace.com/albertomanjarresband</a></p>
<p>Para más información sobre Alberto Manjarrés &amp; Band pueden leer <a href="http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-kultur/latin-pop-aus-franken-1.658647" target="_blank">ESTE artículo</a> publicado en el periódico &#8220;Nürnberger Zeitung&#8221; (en alemán)</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>LATEINAMERIKAFILMWOCHE 2011</title>
		<link>http://www.latinotopia.de/aktuelles/lateinamerikafilmwoche-2011/</link>
		<comments>http://www.latinotopia.de/aktuelles/lateinamerikafilmwoche-2011/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jan 2011 10:25:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.latinotopia.de/?p=979</guid>
		<description><![CDATA[Lateinamerikawoche 2012  in Nürnberg
CINCO DÍAS SIN NORA
Fünf Tage ohne Nora, Mexiko 2009, 92 Min., span. OmU, Regie: Mariana Chenillo, mit: Fernando Lujan, Ari Brickman, Erique Arreola, Juan Carlos Colombo u.a.
Nora und José waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.latinotopia.de/aktuelles/lateinamerika-woche-2012/">Lateinamerikawoche 2012  in Nürnberg</a></p>
<p><strong>CINCO DÍAS SIN NORA</strong></p>
<p>Fünf Tage ohne Nora, Mexiko 2009, 92 Min., span. OmU, Regie: Mariana Chenillo, mit: Fernando Lujan, Ari Brickman, Erique Arreola, Juan Carlos Colombo u.a.</p>
<p>Nora und José waren einmal ein verliebtes Paar. Nun sind sie ins Alter gekommen und seit 20 Jahren geschieden. Sie leben in zwei gegenüberliegenden Wohnungen an derselben Straße einer mexikanischen Stadt. Nora plant ihren Tod und will dabei ihren Ex-Mann José noch einmal tüchtig beschäftigen. Es ist Noras letzter Wille, dass José sich um ihr Begräbnis kümmern soll, das sich, wegen einem religiösen Feiertag und ihrem Freitod, als recht schwierig erweist. Zudem findet José ein mysteriöses Foto unter Noras Bett. Es erinnert ihn und uns daran, wie die größten Liebesgeschichten oft an den kleinsten Orten verborgen schlummern.</p>
<p>In ihrem ebenso komischen wie sanften Spielfilmerstling erzählt Mariana Chenillo traumwandlerisch leicht eine Geschichte über so gewichtige Momente im Leben wie den Tod, die Ehe, den Glauben und die Liebe. Der Film ist von feinstem Humor – eine echte Entdeckung.</p>
<p>Fr., 4.2. um 21.30 Uhr<br />
So., 6.2. um 17 Uhr<br />
Mi., 9.2. um 21 Uhr<br />
Do., 10.2. bis Di., 15.2. um 19 Uhr<br />
<strong><br />
EL ÚLTIMO VERANO DE LA BOYITA</strong></p>
<p>Argentinien/Spanien/Frankreich 2009, 86 Min., span. OmeU, Regie: Julia Solomonoff, mit: Guadalupe Alonso, Nicolás Treise, Mirella Pascual, Gabo Correa, Guillermo Pfenning u.a.</p>
<p>Die Sommerferien stehen vor der Tür, doch dieses Jahr ist für die zwölfjährige Jorgelina irgendwie alles anders. Ihre ältere Schwester steckt mitten in der Pubertät und interessiert sich mehr für Jungs als für ihre kleine Schwester. So beschließt Jorgelina, den Sommer lieber mit dem Vater auf dem Land zu verbringen, als mit der Mutter und ihrer Schwester an den Strand zu fahren. In der Einöde des ländlichen Argentiniens beobachtet sie das landwirtschaftliche Treiben in der sommerlichen Hitze. Ein Großteil der Männer bereitet sich auf das bevorstehende Pferderennen vor, genauso wie der wortkarge und in sich gekehrte Arbeiterjunge Mario. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Doch auch Mario macht entscheidende, körperliche Veränderungen durch und muss sich und seiner Vertrauten bald eingestehen, dass mit ihm etwas nicht zu stimmen scheint &#8230;</p>
<p>EL ÚLTIMO VERANO DE LA BOYITA ist eine zärtliche Hommage an die endlosen Sommer der Kindheit und die ersten Wirrungen des Verliebtseins. Ein berührendes Drama, eingebettet in eine bestechend schöne Landschaft und überzeugend dargestellt durch das natürliche Spiel seiner Hauptdarsteller.</p>
<p>Wir danken Anne Wiedlack vom Weltvertrieb des Films, m-appeal (Berlin).</p>
<p>Do., 3.2. &amp; So., 6.2. um 19 Uhr</p>
<p><strong>NOSTALGIA DE LA LUZ</strong></p>
<p>Chile/Deutschland/Frankreich 2010, 90 Min., span. OmU, Regie: Patricio Guzmán</p>
<p>„In der chilenischen Atacama-Wüste steht eines der bekanntesten Observatorien der Welt. In dreitausend Meter Höhe versammeln sich Astronomen aus aller Welt, um die einmaligen Umweltbedingungen zu nutzen, die einen Blick bis fast an die Grenzen des Universums ermöglichen. Doch das einmalige Klima der Atacama konserviert auch menschliche Überreste perfekt. Während auf dem Berg Astronomen fremde Galaxien erforschen, gräbt an seinem Fuß eine Gruppe von Frauen nach den Leichen ihrer Verwandten, die während der Pinochet-Diktatur verschwanden.</p>
<p>Patrizio Guzmáns poetisch-philosophischer Dokumentarfilm erzählt mit grandiosen Bildern von der komplizierten Suche nach der Vergangenheit. Wie er dabei die kosmische Unendlichkeit mit der verhältnismäßig begrenzten offiziellen Erinnerungskultur Chiles verknüpft, „das ist filmisch aufregend und menschlich bewegend.“ Die Welt</p>
<p>Do., 3.2. &amp; So., 6.2. um 21 Uhr<br />
Sa., 5.2. &amp; Di., 8.2. um 21.15 Uhr<br />
Mi., 9.2. um 19 Uhr</p>
<p><strong>Die Strategie der Schnecke</strong></p>
<p>La Estrategia del Caracol, Kolumbien 1993, 115 Min., span. OmU, Regie: Sergio Cabrera, mit: Frank Ramírez, Fausto Cabrera, Florina Lemaitre, Humberto Dorado u.a.</p>
<p>Der Besitzer eines alten Mietshauses in einem Vorort der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá will das Haus räumen und dessen Bewohner auf die Straße setzen lassen. Doch in der „Casa Uribe“ lebt eine zusammengewürfelte Menschenschar, die gemeinsam einen genialen Plan entwickeln, um die noch verbleibende Zeit bis zum angedrohten Rauswurf zu nutzen &#8230;</p>
<p>„Ein Film mit umwerfendem Witz und lateinamerikanischem Charme. DIE STRATEGIE DER SCHNECKE ist populäres lateinamerikanisches Kino im besten Sinne des Wortes: Politisch engagiert, aber gleichzeitig mit viel Kraft und Spaß inszeniert.“ Tip Berlin</p>
<p>Fr., 4.2. um 17 Uhr<br />
So., 6.2. um 11.30 Uhr<br />
Di., 8.2. um 19 Uhr</p>
<p><strong>LA ISLA – ARCHIVOS DE UNA TRAGEDIA</strong></p>
<p>La Isla, Archive einer Tragödie, Deutschland/Guatemala 2009, 85 Min., span. OmU, Regie: Uli Stelzner</p>
<p>Im Sommer 2005 explodiert in Guatemala-Stadt ein Waffenarsenal der Armee. Bei den Aufräumarbeiten wird zufällig das geheime Polizeiarchiv gefunden, das Dokumente – vor allem aus der Zeit des erbarmungslosen Bürgerkrieges von 1960 bis 1996 – beherbergt. In dem Konvolut tauchen Spuren zu rund 45.000 Vermissten auf: Opfer eines Verbrechens, die die Polizei, die einheimische Militärjunta, aber auch die CIA zu verantworten haben.</p>
<p>Regisseur Uli Stelzner begleitet mit seiner Kamera die Arbeit in den Katakomben und zeigt die vorwiegend jungen Guatemalteken, die Tag für Tag in das konkrete und zugleich symbolische Dunkel abtauchen, um die Wahrheit über den staatlich sanktionierten Massenmord an Linken und den Genozid an der indigenen Bevölkerung ans Licht zu holen. Parallel dazu befragt Stelzner Zeitzeugen, wirft Dokumentaraufnahmen aus den Bürgerkriegsjahren auf die spröden Wände des einstigen Folterkerkers und so gelingt ihm etwas Seltenes: Er wandelt den Schmerz und die Trauer in zeitlose Poesie.</p>
<p>Fr., 4.2. um 19.15 Uhr mit einer Einführung von Dieter Müller, Leiter des Mittelamerika-Büros von medico international, Frankfurt<br />
Mo., 7.2. um 20.45 Uhr</p>
<p><strong>SANDINOS LANGER SCHATTEN</strong></p>
<p>Deutschland 2010, 80 Min., span. OmU, Regie: Kirsten Büttner, Sascha Mache</p>
<p>Im August 2008 macht sich eine deutsche Solidaritätsbrigade auf den Weg nach Rancho Grande, einem abgelegenen Dorf im Norden Nicaraguas, um zu erfahren, welche Veränderungen der einstige Revolutionsführer Daniel Ortega nach seiner Wiederwahl angestoßen hat. Wie sehen die Landbewohnerinnen das umstrittene Abtreibungsverbot, die Armutsbekämpfung und die politischen Repressionen? Ausgehend von den Erlebnissen der Gäste blickt der Film auf die Verhältnisse im heutigen Nicaragua.</p>
<p>Sa., 5.2. um 17 Uhr (Eintritt: 4,50€)</p>
<p><strong>LOS VIAJES DEL VIENTO</strong></p>
<p>Kolumbien/Argentinien/Deutschland/Niederlande 2009, 117 Min., span. OmeU, Regie: Ciro Guerra, mit: Marciano Martínez, Yull Núñez u.a.</p>
<p>Sein ganzes Leben lang reiste Ignacio Carrillo als Wandermusiker durch die Dörfer Nordkolumbiens und erfreute die Menschen mit seiner unerhört schönen Musik, die er auf seinem Akkordeon spielte, jenem sagenumwobenen Instrument, von dem es heißt, es habe einst dem Teufel gehört. Inzwischen ist Ignacio verheiratet und lebt zusammen mit seiner Frau in einem kleinen Dorf. Als diese jedoch plötzlich stirbt, macht sich der Alte auf eine letzte Reise: Er will sein Instrument dem einstigen Lehrmeister und Mentor zurückbringen. Auf seinem Weg trifft er Fermín, einen jungen Mann, der davon träumt, ein „juglar“ („Vagabund“) wie Ignacio zu werden. Gemeinsam machen sie sich von Majagual auf nach Taroa hinter der guajiranischen Wüste. Ignacio spürt, dass sein Weg ihn zu Einsamkeit und Traurigkeit geführt hat und versucht Fermín zu überzeugen, nicht denselben Fehler zu begehen. Doch das Schicksal hält andere Pläne für ihn und seinen Schüler bereit &#8230;</p>
<p>Ein poetisches und musikalisches Roadmovie durch die traumhafte Landschaft Kolumbiens.</p>
<p>Sa., 5.2. um 19 Uhr</p>
<p>Ort Filmhauskino, Königstr. 93, Nürnberg</p>
<p>Info <a href="http://www.kubiss.de/kultur/info/kuf/Filmhaus/eingang.asp" target="_blank">http://www.filmhaus.nuernberg.de</a></p>
<p>Eintritt 6,50 €﻿</p>
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